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13.10.2011

Wiens Gateway nach Osteuropa

Die Vorstandsdirektoren Mag. Julian Jäger (COO) und Dr. Günther Ofner (CFO) erklären im Gespräch mit "iv-positionen", wie sie die Stärken des Flughafens Wien weiter ausbauen wollen.

Wo sehen Sie den Flughafen Wien in 5-10 Jahren?

 

Ofner: Der Flughafen Wien ist heute das führende Drehkreuz nach Osteuropa und ein wichtiges Gateway für Österreichs Wirtschaft in diese Region. Diese Rolle wollen wir nachhaltig absichern und weiter ausbauen. Aber wir stehen in einem harten Wettbewerb mit anderen Airports und der Kosten- und Qualitätsdruck seitens der Fluglinien ist beträchtlich. Zur Verbesserung der Servicequalität werden weitere Investitionen notwendig sein. Damit wir uns diese leisten können, müssen wir die Kosten in den Griff bekommen und die Produktivität steigern.

Jäger: Unsere Position als Hub im Star-Alliance-Verbund und die Ankündigung von Air Berlin/Niki künftig Umsteigeverkehr nach Wien zu bringen, eröffnet uns gute Perspektiven für die Zukunft. Dafür müssen wir unseren Kunden, den Fluglinien und den Passagieren, die beste Servicequalität bieten. Skylink bringt uns zwar einen großen Schritt nach vorne, wir werden aber auch in den Terminals 1 und 2 Maßnahmen setzen. Neu ist etwa, dass die Verantwortung für Gastronomie- und Retailflächen und für den Terminalbetrieb künftig in einer Hand liegt. So können wir die einzelnen Qualitätsfaktoren, die für ein durchgängig gutes Reiseerlebnis maßgeblich sind, genau aufeinander abstimmen und insgesamt verbessern.

 

Welche Rolle können mögliche Kooperationen mit anderen Flughäfen spielen?

 

Jäger: Kooperationen sind immer interessant, wenn sie zur Wachstumsstrategie beitragen können. Ein spannendes Thema war und ist eine engere Zusammenarbeit mit dem Flughafen Bratislava. Es ist aber bis dato keine Ausschreibung veröffentlicht, es gibt also im Moment keine konkreten Schritte.

 

Welche Impulse erwarten Sie sich von der für Sommer 2012 geplanten Fertigstellung des Skylink?

 

Ofner:

Skylink wird im Juni 2012 eröffnet werden und einen spürbaren Qualitätssprung für unsere Passagiere bringen. Ein weitläufiger Check In-Bereich, eine hochmoderne Sicherheitskontrolle, großzügige Wartebereiche, schnelle Umsteigemöglichkeiten und eine Vielzahl von neuen Shops und Gastronomieangeboten. Isgesamt werden wir mit Skylink 19.600 m² an Geschäftsflächen zur Verfügung haben, das ist eine Verdoppelung gegenüber dem Altbestand. Das hilft unserer Strategie: Wir wollen die Non Aviation-Umsätze steigern, u.a. durch Ausbau von Shops und Gastronomie. Da gibt es noch reichlich Potenzial.

 

Das ganze Interview können Sie in den "iv.positionen" nachlesen (siehe Download rechts).


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