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19.09.2011

Kapsch gegen Deutsch vor Zuzug

In einem Kommentar im aktuellen "MO - Magazin für Menschenrechte" spricht sich IV-Wien-Präsident Georg Kapsch gegen "Deutsch vor Zuzug" aus.

Spracherwerb solle erst gefordert werden, wenn sich Personen in Österreich aufhalten, nicht schon vorher. Darüber hinaus spricht sich Kapsch für mehrsprachige Medienangebote aus: "Es wäre sinnvoll, dass der öffentlich-rechtlich Rundfunk im Rahmen seines Bildungsauftrages den Spracherwerb mittels entsprechender Sendungen unterstützt."

 

Kapsch warnt in dem von SOS Mitmensch herausgegebenen Magazin vor einer Differenzierung in "gute" und "schlechte" Migrantinnen und Migranten. Dies sei "gefährlich", so Kapsch, und entspreche "in keinster Weise einem weltoffenen Gesellschaftsbild. Menschen dürfen nicht Spielball von Populismus werden."


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