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[ 24.06.2010 ]
"Attraktiv sein für die besten Köpfe"Bei den ersten Science-Industry Talks von IV und IST Austria ging es um die Zukunft des Wissenschaftsstandortes - und die richtigen Strategien für exzellente Forschung.Welche Forschung braucht Österreich? Diese Frage stellten sich ExpertInnen aus Wissenschaft und Industrie beim Auftakt der gemeinsam von der Industriellenvereinigung und dem Institute of Science and Technology Austria veranstalteten Reihe „Science-Industry Talks" am 21. Juni in der Raiffeisen Lecture Hall des IST -Austria in Klosterneuburg.
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl betonte in ihren Einführungsworten, wie wichtig Kooperationen zwischen Wissenschaft und Industrie abseits angewandter Forschung sind: Wissenschaftliche Exzellenz werde in der Grundlagenforschung immer auch zu wirtschaftlichen Anwendungen führen, so die Ministerin. „IST Austria und IV setzen mit ihrer Kooperation in dieser Hinsicht ein gemeinsames Zeichen für den Wissenschaftsstandort", zeigte sich Karl überzeugt.
Mehr Innovationsnachfrage Die Debatte um Grundlagen- und angewandte Forschung habe er noch nie so gegensätzlich geführt gesehen wie in Österreich, meinte dann Thomas Henzinger, Präsident des IST Austria, während der Diskussion.
„Man sollte diese Bereiche nicht gegeneinander ausspielen", stimmte Christian Schilling, Geschäftsführer von Boehringer Ingelheim RCV GmbH, als Vertreter der Life-Science Industrie zu: „Wir glauben an das Zusammenspiel der Bereiche. Die Grundlagenforschung bringt exzellente Mitarbeiter hervor, die auch in der angewandten Forschung eingesetzt werden können. Es geht also primär darum, den Standort für die klügsten Köpfe interessant zu machen."
Mehr Ernsthaftigkeit in der Forschungspolitik wünschte sich abschließend Edeltraut Stiftinger, Head of Corporate Technology CEE der Siemens AG Österreich: „Wir haben fünf Ministerien, die sich mit Forschung beschäftigen, wir brauchen aber in der österreichischen Politik ein Gesicht, das für dieses Thema steht und sich dafür einsetzt." [ IV Wien ]
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