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[ 22.03.2010 ]
Ein Fluss verbindetGeht es nach der EU, dann sollen die Länder an der Donau in den nächsten Jahren im Rahmen der Donauraumstrategie noch stärker zusammenwachsen.Als österreichische Interessenvertretung ist die IV von Beginn an in die innerösterreichischen Konsultationen zur EU-Donauraumstrategie eingebunden und kann so den Verlauf des Prozesses aktiv mitgestalten. Auch die IV-Landesgruppen Wien und Niederösterreich engagieren sich in diesem Zusammenhang stark.
Vorreiter Österreich Im Sommer 2009 hat der Europäische Rat die Kommission damit beauftragt, eine gemeinsame Strategie für die Donauländer zu entwickeln. Seit Anfang Februar 2010 läuft dazu ein länderübergreifender Konsultationsprozess. In zwei innerösterreichischen Koordinationssitzungen tauschten sich Regierungsstellen, Interessenvertretungen und Gebietskörperschaften über mögliche Vorschläge aus. Die in diesen Meetings festgelegten Themen sind breit gefächert. Bis Jahresende sollen Strategie und Aktionsplan stehen.
Bessere Infrastruktur Die IV hat im Rahmen der Konsultationen bereits konkrete Ideen und Projekte eingebracht. Einige Bundesländer (OÖ, W, Bgld.) haben ein gemeinsames Papier mit Vorschlägen erarbeitet, das sich mit wichtigen IV-Anliegen überschneidet. Letztere sind beispielsweise der Ausbau der Donau zur wichtigsten zentraleuropäischen Wasserstraße oder die Verbesserung der Transport-Infrastruktur zwischen den mittel- und osteuropäischen Wirtschaftszentren.
Außerdem wird von IV-Seite auf Projekte wie die Breitband-Vernetzung und die bessere Verbindung von Gas- und Elektrizitätsnetzen besonderer Wert gelegt. Damit verknüpft sich die Hoffnung, dass das NABUCCO-Pipeline-Projekt beschleunigt werden kann. Neben wirtschaftlicher Kooperation ist für die IV auch Bildung wichtig. Vor allem das Angebot an Stipendien sollte erweitert und unterschiedliche Qualifikationen müssten länderübergreifend anerkannt werden.
Vorzeigeprojekte Ein regionales Vorzeigeprojekt könnte beispielsweise der Ausbau der Twin City- Region Wien-Bratislava zu einem multimodalen europäischen Logistikzentrum sein. Auch die Anbindung des bisher nicht kompatiblen russischen Breitspur-Schienennetzes an die Region ist Teil der IV-Vorschläge.
Ehrgeiziger Zeitplan Mit Beginn der Umsetzung bereits ab 2011 gibt die EU einen ehrgeizigen Zeitplan vor. Dies ist aber ein durchaus positives Signal, wenn es darum geht, eine erfolgreiche Strategie zu entwickeln.
Der Weg zu mehr Kooperation:
[ IV Wien ]
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