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[ 20.07.2009 ]
Infrastrukturpolitik ist StandortpolitikBesuch des Präsidenten der Russischen Staatsbahnen Vladimir Yakunin im Haus der Industrie„Die Industriellenvereinigung will die Zusammenarbeit mit der russischen Industrie weiter verstärken", betonte IV-Wien-Vizepräsident Wolfgang Hesoun anlässlich des kürzlichen Besuchs des Präsidenten der Russischen Staatsbahnen Vladimir Yakunin im Haus der Industrie in Wien. Dabei ging es um konkrete Projekte für die Industrie.
Hesoun betonte, „Infrastrukturpolitik ist Standortpolitik". Die Verlängerung des russischen Breitspur-Systems mit der Etablierung eines Logistik-Hubs in Wien sei dabei ein zentrales Projekt, so der IV-Wien-Vizepräsident. „Logistik-Hubs sind echte Wachstums- und Jobmotoren für den Standort." Die Region Wien-Bratislava biete sich für ein solches Projekt perfekt an.
Die österreichische Industrie setze sich nachdrücklich für den Infrastrukturausbau ein und sei wie zahlreiche heimische Unternehmen auch im Raum des Schwarzen und Kaspischen Meeres engagiert. Daher sei das Treffen mit dem Vertreter eines der größten Infrastrukturdienstleister weltweit mit über einer Million Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter umso bedeutender, so Hesoun.
Präsident Yakunin betonte, dass die Verlängerung des Breitspur-Systems „keinesfalls ein rein russisches Projekt sei". Ihm komme es besonders auf die Zusammenarbeit bei diesem gemeinsamen Projekt an. Der Ausbau der Breitspur sei prädestiniert für eine „absolut konfliktfreie Zusammenarbeit. Wir sind interessiert Produkte liefern zu können. Für die österreichische Wirtschaft eröffnen sich hier neue Märkte", so Yakunin.
Er spreche auch für die Industrie, da am Projekt zahlreiche Zulieferer beteiligt sind, so der Präsident. Der Ausbau der Strecke sei „ein kolossaler potentieller Markt für die Wirtschaft". Das Projekt könne ab September in die Realisierungsphase gehen, sagte Yakunin. „Wir machen keine Politik. Aber alles, was wir machen, hat politische Bedeutung." [ IV Wien ]
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