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[ 10.06.2009 ]
IST Austria: Campus ist eröffnet!Den Startschuss gibt es demnächst am Institute of Science and Technology Austria (IST Austria) in Klosterneuburg für die ersten Forschungsgruppen, die das Gelände schon in den nächsten Monaten beziehen werden.Die Europa Region Mitte entwickelt sich zunehmend zu einem europäischen Top-Forschungsraum. Nun geht auch die „Exzellenz-Uni", die den Forschungsstandort Wien/Niederösterreich massiv aufwertet, nach rund 18 Monaten Bauzeit in Betrieb. Damit nimmt ein wichtiger Impulsgeber für die regionale Wirtschaft seine Tätigkeit auf. Die Industriellenvereinigung, insbesondere die Landesgruppen Wien und Niederösterreich, hat das Projekt immer intensiv unterstützt, da hochwertige Forschung ein wichtiger Standortfaktor für die Wirtschaft ist. Auch im obersten Gremium von IST Austria, dem Kuratorium, ist neben führenden österreichischen und internationalen Wissenschaftern die Industrie vertreten.
Im Zeichen der Exzellenz Die IST Austria-Professoren- und Assistenzprofessoren-Stellen wurden international ausgeschrieben. Bis dato wurden bereits 940 Bewerber nach einem intensiven Ausleseverfahren bewertet. Im Sinne der Suche nach exzellenten Wissenschaftern folgt die Bestellung der Professoren zwei vorrangigen Strategieelementen: Einerseits wird die „Person wichtiger als das Feld" genommen, andererseits geht „Qualität vor Geschwindigkeit". Mit einigen Top-Wissenschaftern wurden bereits Verträge abgeschlossen. Um welche internationalen Spitzenforscher es sich dabei handelt, wird im Laufe des Monats bekanntgegeben. Der britische Evolutionsbiologe Nick Barton hat bereits seine Stelle angetreten.
Forschung beginnt Es wird erwartet, dass bis Ende des Jahres vier bis fünf Forschungsgruppen - vor allem aus den Bereichen Computerwissenschaften und Quantitative Biologie - am Forschungsinstitut „eingezogen" und bis dahin etwa 40 Personen am Campus beschäftigt sein werden. Im Herbst 2010 wird auch das erste Laborgebäude fertig gestellt sein. Bis dahin soll sich die Anzahl der Mitarbeiter noch einmal verdoppeln. Im Jahr 2016 könnte das Institut aus heutiger Sicht bereits über 500 Mitarbeiter haben.
Rahmenbedingungen als Basis für exzellente Forschung In den eineinhalb Jahren der Bautätigkeit wurden bereits viele organisatorische Rahmenbedingungen für die reibungslose Arbeit des Instituts auf höchstem Niveau geschaffen - vom Karriere- und Gehaltssystem über Regeln für die Sicherung geistigen Eigentums bis hin zu den Grundzügen eines Graduiertencollegs, in dem in Zukunft Doktoranden ihre Abschlüsse am IST Austria erreichen können.
Finanzierung gesichert Vereinbarungen mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) und dem Land Niederösterreich sind Basis für die Finanzierung des Instituts: 8-9 Mio. € stehen im Jahr 2009 vom BMWF zur Verfügung - 2008 waren es noch 4 Mio. €. Hinzu werden ab 2010 auch Einnahmen aus Drittmitteln (etwa durch den Wissenschaftsfonds FWF und die EU) kommen, sobald mehrere Forschungsgruppen ihre Arbeit am IST Austria aufgenommen haben.
Innovationen für Region Von IST Austria vor den Toren Wiens wird die Wirtschaft in der „Vienna Region" stark profitieren. Das Exzellenz-Zentrum wird nicht nur durch die Ergebnisse seiner Forschung Impulse geben, sondern vor allem Spin offs im Rahmen des Industrieparks generieren und sich so auch positiv auf die Entwicklung zahlreicher regionaler Zulieferer und Dienstleister auswirken. [ IV Wien ]
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